ausflug mit den frauen vom 5. mai 2017

Im Feuerwehrdepot der Stützpunktfeuerwehr Horgen begrüssten uns der Organisator Kurt Letter, Lorenz Blaser, Kurator des Feuerwehrmuseums und Marcel Huser, aktiver Feuerwehrmann, zu einer spannenden Führung. 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartete ein interessanter und beeindruckender Abend.

 

Der Stützpunkt Horgen, welcher nach dem offiziellen Spatenstich vom 5. Mai 1997 –  also auf den Tag genau vor 20 Jahren – am 10. Juli 1998 eingeweiht und bezogen wurde, beherbergt neben den nötigen Gerätschaften und Fahrzeugen ein kleines, aber feines Museum, welches in Eigenleistung durch Einziehen eines Zwischengeschosses realisiert werden konnte.

 

Lori – Lorenz Blaser – betreut dieses Museum seit Beginn und weiss zu jedem Gegenstand, wann und für was, manchmal auch noch von wem, er benutzt wurde. Erstaunlich mit welch teilweise einfachen Mitteln früher Brände erfolgreich bekämpft wurden.

 

Nebenbei erfuhren wir, dass die erste, echte Feuerwehr im Jahre 1639 in der Stadt Zürich gegründet wurde. Unglaublich ist, welche Entwicklung seit diesen Anfängen stattgefunden hat. Bis es nur mal selbstverständlich war, dass jeder Feuerwehrmann einen richtig schützenden Helm tragen konnte, musste sogar das allmächtige Militär über seinen Schatten springen und seine Stahlhelme für Feuerwehrmänner freigeben. Oder könnte man sich heute einen Einsatz mit Zipfelmützen vorstellen, wie sie in der Anfangszeit getragen wurden?

 

In einem zweiten Teil führte Marcel Huser durch die in der Garderobe bereitstehende Ausrüstung für jeden einzelnen Feuerwehrmann. Im Obergeschoss, in einem separaten Raum, ist dann die Garderobe für die sechs Damen, die in Horgen Feuerwehrdienst leisten.

 

Im Obergeschoss liegt auch die Einsatzzentrale, welche über modernste Kommunikationsmittel und umfangreiches Kartenmaterial verfügt.

 

Den Hauptanteil des Stützpunktes macht die grosse Fahrzeughalle aus. Bestens gepflegte Fahrzeuge und umfangreiches Material sind hier einsatzbereit aufgestellt. Zusätzlich zu Fahrzeugen, wie sie auch in anderen Feuerwehren bereitstehen, besitzt Horgen als Stützpunk-Feuerwehr des linken Zürichseeufers ein riesiges, 28 Tonnen schweres Spezialfahrzeug, das bei Bedarf von den anderen Feuerwehren angefordert werden kann.

 

Nach diesen beeindruckenden Führungen erwarteten uns Beat, Martin und Roger, Hobbyköche der Feuerwehr Horgen, zu einem ausgezeichneten Dreigängemenü mit Salatbuffet, Schweinshalsbraten mit Kartoffelstock – mit dem man sogar ein Seelein formen konnte – sowie einem Dessert. Eine schöne Auswahl an Getränken aller Art rundete das feine Nachtessen ab.

 

Vielen herzlichen Dank an die drei Köche, an die Frau von Beat, welche uns mit den Getränken bediente und den beiden Führern. Ein unvergesslicher Abend, wo sicher mancher gedacht hat, hoffentlich brauche ich das nie, aber wenn, dann weiss er, dass freiwillige Feuerwehrfrauen und -männer mit modernsten Geräten ihr Bestes geben werden, um Schaden abzuwehren.

 

Peter Stünzi


Ausflug mit den Frauen vom 15. April 2016

Gegen 17.30 Uhr trafen wir uns vor den Türen des KAPO Verkehrsstützpunktes Neubühl in Wädenswil. Es regnete leicht, so flüchteten wir uns unters Dach, wo uns zuerst Kurt Letter und Bruno Huser und dann Rolf Schaub,  Betriebsleiter, KAPO ZH (Praxis 37 Jahre!) herzlich willkommen hiessen. Wir traten ein und wurden in den „Grossen Rapportsaal“ geführt. Auf dem Begrüssungs-Display stand „Herzlich Willkommen Männerriege Horgen“ mit unserem offiziellen Vereinswappen! Bettina Meier und Marcel Müller vom Nachmittagsdienst der KAPO machten sogar einen Spezialeinsatz für unseren Besuch an diesem Abend, herzlichen Dank.

 

Zuerst gab Rolf, den viele bereits persönlich kannten, allgemeine Informationen ab:
Der Stützpunkt Neubühl (Eröffnung 1967) ist nun fast 50 Jahre in Betrieb. Turnkollege Sepp Scherer kennt ihn von seiner eigenen mehrjährigen Tätigkeit dort. Neubühl sicherert mit seinen 51 Mit­­arbeitern den 24h Betrieb in 10-er Teams, davon sind jeweils 7 bewaffnet im Dienst. Das Verkehrsgebiet umfasst im Bezirk Horgen 120,000 Einwohner und die Autobahnstrecken A3, A3W, A4, total 56 km und ein Gebiet von 104,16 km
2, das linke Zürichseegebiet und den Üetlibergtunnel. Was 1983 mit 13 PW’s und 4 Motorrädern begann, ist zu einer beachtlichen Fahrzeugflotte angewachsen. Retablieren nach Einssätzen für die stetige Bereitschaft der Flotte ist das A und O, erklärte uns Rolf. Alle Fahrzeuge sind jederzeit fahrbereit und volle Batterien sind mit Dauerstromanschluss in der Garage sichergestellt. Dies konnten wir bei der späteren Besichti­gung selber feststellen.

 

Doch zuvor wurde uns ein Filmbeitrag über den Einsatz der KAPO gezeigt: Jeder Tag verläuft verschieden: Geschwindigkeitskontrollen, Personensuche, Verhaftungen von gesuchten Personen, Ausweiskontrollen, Verfolgungen bei Überfällen und Verkehrskontrollen sind nur ein Teil der Aufgaben der Mitarbeiter des Verkehrszugs Neubühl. Nach dem Film und der Beantwortung unserer verschiedenen Fragen wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Der einen Gruppe wurde die Verkehrs­­zentrale gezeigt und die zweite Gruppe wurde in die Garage zum Fahrzeugpark geführt.

 

Zentrale:
Interessant war z.B. die Behandlung einer Meldung: „Schlägerei am Bahnhof Adliswil“, wohin sofort eine Patrouille beordert wurde. „Polizeifunk hält die Sinne wach“, erläuterte der Diensthabende dort.
Täglich werden ca. 365 Journaleinträge gemacht und Aktionen in die Wege geleitet.

 

Fahrzeugpark:
Der Fahrzeugpark war be­­­eindruckend: Diverse BMW’s, zwei Gruppenfahrzeuge mit und ohne POLIZEI-Kennzeichnung und vieles mehr. Der Stützpunkt ist bestens ausgerüstet. Interessant war auch die Vorführung der Nagelbrett-Strassensperre. Zur Personen-Schutzausrüstung gehört auch eine kugelsichere Weste, eine „leichte“ gegen Pistolenschüsse und eine „schwere“, die dank Keramikeinlagen sogar sicher gegen Sturmgewehrschüsse ist. Der Schreibende liess es sich nicht nehmen, auch einmal eine solche Schutzweste anzuziehen. Wie schnell man sich damit allerdings dann noch bewegen kann, ist dann eine Frage der Fitness!

 

Beim Wechseln der Gruppen fand auch gerade ein Schichtwechsel der Einsatzgruppe statt, es war 19.00 Uhr geworden. Weiter konnten wir die Erfassung der Fingerabdrücke miterleben, ein MR Kollege liess sich scannen und zum seinem Glück konnte dabei kein Strafverfahren festgestellt werden!

 

Angesichts der fortgeschrittenen Zeit meldete sich bei manchem langsam der Magen zu Wort und dem Verschieben zum Restaurant „Schützenhaus Au“ wurde entgegengefiebert. Mit einem grossen Applaus bedankten wir uns bei der KAPO-Crew Rolf, Bettina und Marcel für ihre interessanten Ausführungen und für die Einsicht in ihre spannende Arbeit. Kurt Letter überreichte je eine Flasche Wein, natürlich zum Genuss nach dem Dienst!

 

Mit den anwesenden PW’s konnten wir uns danach schnell zum nahen Restaurant „Schützenhaus, Au“ verschieben und dort die längst verdienten Spaghetti mit vier verschiedenen Saucen oder die bestellte Pizza geniessen. So wurden wieder viele Erfahrungen und Erlebnisse ausgetauscht. Vor dem Heimweg gab’s noch den „obligaten Schnupf“ und gegen 23.00 h ging’s zurück nach Horgen.

 

Ich möchte Kurt Letter und Bruno Huser für die Organisation dieses gelungenen Abends herzlich danken.

 

Gerry Vettiger

 


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Ausflug mit den Frauen 2011 Fähre
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